akliggä

 

 

Tschämpien 2018

Marcel "Hösi" Hosang






 

Fasnacht 2018 - akliggä!

Als der Türggä Buzzi am Dienstagnachmittag hinter dem Gubser-Tänn lichterloh brannte, neigte sich die Bänggner Fasnacht schon langsam dem Ende zu. Eingefleischte Bänggner Fasnächtler wischten sich zu diesem Ereignis sicherlich eine kleine Wehmutsträne aus den Augen und liessen die ereignisreichen letzten fünf Tage nochmals Revue passieren...

Am Morgen des Schmutzigen Donnerstag wurde die fünfte Jahreszeit bei der Chesslätä von über 70 weiss gekleideten Buzzis lautstark eröffnet. Mit Ach und Krach zog der weisse Tross zuerst durch die Bänggner Strassen und Quartiere und später auch in die warmen Restaurants und Schalterhallen der Raiffesenbank und Gemeindeverwaltung.

Die jubilierende Türggä Buzzi-Kliggä (40 Jahre!) fuhr danach den etwas dürren Türggä Buzzi auf den Pausenplatz. Damit der Türggä Buzzi im nächsten Jahr wieder etwas wohlgenährter daher kommt, verteilte die Türggä Buzzi-Kliggä allen Anwesenden Maiskörner, damit sie diese zu Hause anbauen und am Türggä Buzzi-Geburtstagsfest im September mitbringen können. Dann heisst es: "Bring Mais und nimm eis." 

Mit viel Mais wurde am SchmuDo-Abend auch der 45. Kostümball eröffnet, als Wanderer Bruno Dönni die Bühne, respektive das Heimet von Älpler Mäse Wespe betrat. Die beiden 11er-Rätler führten amüsant und kurzweilig durch das witzige Abendprogramm. Die Schnitzelbängg der Soosäbroot, Wäfüüri und D’Wäg(g)-Macher sowie die Songs von "The Bänggler" und "Schnitte" wussten die über 350 kreativ kostümierten Fasnächtler zu begeistern. Die oben erwähnte Türggä-Buzzi-Kliggä vermochte mit einer lustigen Gesangseinlage in bester Jodlerklub-Manier zu überraschen und auch Heb am Geri Kühne machte es spannend, bevor er den ehemaligen 11er-Rat und langjährigen Plakettenproduzenten Marcel "Hösi" Hosang zum Tschämpien 2018 kürte. Bei heimeliger Ländlermusik und einem Drink an der Après-Ski Bar ging dann zu fortgeschrittener Stunde ein wunderbarer Kostümball zu Ende. 

Die (Orangen-)Hexen, welche nicht zu lange an der Kostümball-Bar verweilten, überraschten am Freitagmorgen die Schulkinder mit einem fruchtigen Znüni und boten einigen Schabernack in den Schulzimmern. Am Abend kamen die jungen Fasnächtler bei der High-School-Disco des Jugendteams auf ihre Kosten. 

Am Fasnachtssamstag ist in Benken bekanntlich "Der Umzug" auf dem Programm. Zahlreiche Kliggen verzückten mit ihren kreativen Wagen und Sujets die trotz wolkenverhangenem Himmel zahlreich aufmarschierten Umzugsbesucher. Obwohl Umzugs-Reihenfolge-Chef Michael "Fürscht" Ziegler kurz vor Umzugsstart von seiner hochschwangeren Ehefrau Ramona in den Kreissaal bestellt wurde, nahm der Fasnachtstross in korrekter Reihenfolge seinen Lauf und der stolze Vater sei nach dem Umzug bereits wieder unter den Fasnächtlern gesichtet worden. Wenn das mal kein Fasnachtskind gibt... 

Die Walter-Kliggä, alles ehemalige Türggä Buzzi, richteten im Gubser-Chäller eine kleine, aber feine Schnitzelbanggä-Bar ein, in welcher zur grossen Begeisterung der in Scharen erschienenen Zuhörer, auch ein paar neue Gesichter, einige Schnitzelbängg zum Besten gaben. In den Dorfrestaurants, dem Gemeindesaaalder Räbliturnhalle und in der Rondell-Bar wurde bis frühmorgens getanzt, den Schnitzelbanggen gelauscht und die eine oder andere Fasnachtsdiskussion geführt. 

Nach einem Ruhetag – oder Abstecher an den Kaltbrunner Umzug – ging es am Montag für die kleinsten Fasnächtler am Piccoloball weiter und die Grossen versuchten ihr Kartenglück am Preisjassen im RössliDer Abend gehörte dann ganz der Schnitte. Die 4 smarten Herren sorgten auch mit ihrem Jubiläums-Programm für tolle Stimmung und volle Restaurants.  

Am Fasnachtsdienstag ging wie eingangs erwähnt eine bunte, ereignisreiche und tolle Bänggner Fasnacht zu Ende.

Der 11er-Rat dankt allen Mitwirkenden und Helfern für ihr Engagement und für die tolle Fasnacht 2018 - bis am 11.11.2018!