Ein Rückblick

Gleich im ersten Monat des Jahres 2020 reihte sich ein Fasnachtsereignis ans Nächste. Am 6. Jänner läuteten «Diä urchigä Bänggner» mit diversen befreundeten Einschellervereinen die 5. Jahreszeit ein. Knapp zwei Wochen später war in Benken der Teufel los. Eine der ältesten aktiven Bänggner Kliggen, die Bürglitüüfel, feierten ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Nachtumzug ums Rötli-Quartier und anschliessender Party in der Rietsporthalle. Eine Fete stieg auch eine Woche später an gleicher Örtlichkeit und zudem gab es gleich nochmals ein Jubiläum zu feiern. Die Guggämusig Bänggner Sumpfhüener zelebrierten anlässlich der „Kärrhöna goes Italy“ ihren 25. Geburtstag. Nach diesen beiden Grossanlässen hatte das Fasnachtsvolk Zeit zu verschnaufen, zum Maschgern, zum Kostüme basteln, Umzugswagen bauen oder für einen Besuch in der Höllen-Bar der Chronä und der Hagazussas-Bar, wo jeden Freitag und Samstag eine andere Mottoparty stieg.

Nimmmimit hiess es spätestens wieder am SchmuDo, welcher passend zur Fasnacht, am 20.02.20 stattfand. Frühmorgens zogen die zahlreichen „Chessler“ durch die Benkner Strassen und verkündeten flankiert von den neuen Fasnachts-Flaggen, dass nun die für viele schönste Zeit des Jahres begonnen hat. Wenig später wurde unter lautem Rufen und Lärmen der Schulkinder der „Türggä Buzzi“ auf den Balkon des Gemeindehauses gehievt. Am Nachmittag stieg der erste der beiden Maskenbälle an diesem Tag: Unterhalten von der Frauengemeinschaft, Clown Ischa und den Sumpfhüenern feierten die jüngsten Fasnächtler am Kindermaskenball ausgelassen. Die Erwachsenen taten es ihnen am Abend anlässlich des 47. Kostümballs gleich. Pünktlich um 20.00 Uhr erklang das Kommando „Leinen los auf der MSC Bänggä 47“ von Kapitän Evi Tremp. Mit ihren Matrosen Bruno Dönni und Marcel Wespe lotste sie die Kreuzfahrer, Touristen, Popeyes, Italiener, Badegäste, blinde und viele andere toll verkleidete Passagiere durch das abwechslungsreiche Abendprogramm. Während den Darbietungen der Guggämusig Bänggner Sumpfhüener und der Ranzachgiger Ernetschwil, Weg(g)macher, Soosäbroot, des Musig-Pedells, The Bänggler, Schnitte aber vor allem anlässlich der Ernennung von Roland Tremp zum 47. Tschämpien durch Heb’am Geri Kühne brandete ein Sturm der Begeisterung auf.

Petrus muss ein Bänggner sein

Vom Aufzug des Türggä Buzzi bis zu dessen Verbrennung am Dienstag sorgte Petrus bei sämtlichen Fasnachtsanlässen für prächtiges Frühlingswetter. So war es am Fasnachtssamstag eine besondere Freude, dass „Der Umzug“ unter herrlichem Sonnenschein vom Giessen ins Dorf rollen, resp. schlendern durfte. Die 2’000 Fasnachtsplaketten, welche zum Eintritt für den Umzug berechtigen, aber auch sonst an der Fasnacht um den Hals gehören, waren im Nu ausverkauft. Wer nochmals einen Blick auf die kreativen, furchteinflössenden, witzigen oder einfach schönen Sujets werfen will, kann dies im Umzugsvideo von Beat Kuster nochmals machen. 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1696&v=-M0DzNe6h2c&feature=emb_title


Der 11er-Rat ist glücklich, dass alle Beteiligten die Fasnacht 2020 unfallfrei und gesund überstanden haben und mit regem Interesse durchgeführt werden konnte. Ein grosses Dankeschön geht an alle Kliggen, Vereine und Helfer, welche ihren Beitrag im Vorder- und Hintergrund für unsere vielfältige Bänggner Fasnacht leisten.

Wir freuen uns in Anbetracht der nun notwendigen Massnahmen gegen das Coronavirus umso mehr, wenn es nächstes Jahr wieder heisst: Nimmmimit!